2018 Un-Do-List

2017 geht langsam zu Ende. Das neue Jahr rückt immer näher. Zu schnell? Dieses Jahr ist wirklich sehr viel passiert. Die Krönung von allem war natürlich die Geburt unserer Tochter. Wenn ich daran denke, dass das schon 3,5 Monate her ist wird mir bewusst, wie schnell die Zeit vergeht, wenn einem die Zeit am Tage fehlt.

Ich bin eine Person, die sich sehr oft neue Ziele setzt. Vor allem wenn eine neue Woche oder ein neues Jahr beginnt habe ich das Gefühl, etwas ändern/ verbessern zu wollen. Kennst du das? Dieses Jahr ist das besonders toll, weil der erste Tag im Jahr 2018 auch ein Montag ist. Ein SUPER Start für neue Vorsätze.

Bevor ich aber mit dir meine genauen Pläne für das Jahr 2018 teile, habe ich dir ja versprochen meine Weihnachtschallenge auszuwerten. Ich hatte 5 verschiedene Ziele und habe jede der acht Wochen versucht, sie so gut es geht zu erreichen. Dabei war ich mal mehr und mal weniger erfolgreich, aber ich bin meinem Ideal auf jeden Fall deutlich näher gekommen.

  1. Ich konnte sehr starke körperliche Erfolge erzielen. Ich hab es nicht jede Woche geschafft, 3x Sport zu machen, es gab aber auch Wochen, in denen ich mich öfter fit gehalten habe. Und das war letzten Endes mein Ziel! Langsam wieder in ein “fittes Leben” zu finden.
  2. Auch meine Laune wurde durch meine verbesserte Ernährung wieder viel besser. Ich hab es geschafft, keine Süßigkeiten zu essen, außer Weihnachtsgebäck. Das wollte ich irgendwie. Hab es aber auch ganz bewusst gemacht und das war ja auch mein langfristiges Ziel! Ich habe mich nie überfressen mit Keksen, habe nicht jeden Tag etwas Süßes gegessen, hab es mir aber auch ab und zu schmecken lassen. Was ich auf jeden Fall noch hätte besser machen können ist vernünftig zu kochen. Wir haben zu oft Essen bestellt. Aber immer Stück für Stück.
  3. Ich habe ja versucht meinem Mann jeden Tag vermehrt meine Liebe zu zeigen. Ich kann das natürlich schlecht selbst auswerten, habe es auch nicht jeden Tag perfekt geschafft, aber was mich angeht glaub ich, dass ich das wieder besser gemacht habe. Ich habe ihm zB. ab und zu ein Briefchen geschrieben.
  4. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Sonntag einer Person einen Brief zu schreiben, um mehr Komplimente zu verteilen. Das habe ich fast jeden Sonntag gemacht. Die meisten davon waren auch anonym und ich hoffe, die Personen haben die Briefe gefunden. Aber es war so schön, da regelmäßig drauf zu achten, was für ein Kompliment man jemandem machen kann. Es hat mir geholfen, die Menschen mit etwas anderen Augen zu sehen. Positiver. Schöner.
  5. Ich habe mir 6 Personen ausgesucht, die ich regelmäßiger kontaktieren wollte und ich kann sagen, dass das eins meiner wichtigsten Ziele war. Diese Personen sind mir in den letzten Wochen wieder deutlich näher gekommen. Wie schön ist das? Hast du Personen, bei denen du merkst, dass du sie gern wieder näher bei dir hättest? Dann versuch das einfach mal! Melde dich ein paar Wochen lang einfach regelmäßiger. Das hilft echt!

 

Das war jetzt so meine Zusammenfassung meiner Weihnachtschallenge und ich bin insgesamt wirklich zufrieden. Ich hab zwar keines meiner Ziele perfekt geschafft, hab mich aber in den letzten Wochen persönlich einfach wieder viel stärker verbessert. Das ist das, was mir am wichtigsten ist. Ich möchte meinem Ideal einfach immer näher kommen.

Hast du schon eine Liste mit neuen Zielen für das Jahr? Ich habe mir schon sehr viele Gedanken darüber gemacht, was ich im neuen Jahr 2018 verändern möchte. Meistens schreibe ich mir einfach eine Liste mit neuen Zielen die ich habe aber dieses Jahr wollte ich es mal andersherum probieren. Ich habe mir jetzt eine Liste mit Dingen geschrieben, die ich lassen möchte und ich hab versucht, nicht zu viele Punkte aufzuschreiben. Denn zu viele Ziele schrecken oft ab oder man vergisst sie. Also los:

 

Was ich 2018 nicht mehr tun möchte

  • Unkontrolliert essen – Ich möchte mich nicht darauf festlegen, keine Süßigkeiten zu essen, weil ich Intuitive Ernährung am besten finde. Einfach die Balance halten. Aber es gibt bestimmte Dinge, die mir helfen können. Dazu gehört, dass ich nicht hungrig einkaufen gehen möchte, mir eine Einkaufsliste nach einem Essensplan schreibe und danach einkaufe und mehr koche.
  • Mich über Dinge aufregen, die ich nicht ändern kann, bzw. mich überhaupt aufregen – Es bringt einfach nichts, wenn ich mich aufrege. Wenn ich die Situation nicht ändern kann, dann sowieso nicht. Aber selbst wenn ich die Situation ändern kann… Wieso soll ich mich aufregen? Ich kann es doch einfach ändern, ohne mich aufzuregen! Weißt du was ich meine? Das macht doch viel glücklicher!
  • Unglücklich sein – Damit meine ich nicht traurig sein. Ich bin der Meinung, ich kann trauern und trotzdem glücklich sein. Da gibt es für mich einen großen Unterschied. Mein Leben ist wundervoll! Es gibt so viele Dinge, für die ich Gott unglaublich dankbar bin! Es gibt wirklich keinen Grund für mich unglücklich zu sein. Selbst in meinen schwierigsten Zeiten, in denen ich für eine Zeit lang sehr traurig war, war ich glücklich, weil ich wusste, dass ich nicht allein bin. Und manchmal merke ich in meinem Leben, dass ich unglücklich bin aus so kleinen Gründen und das möchte ich nicht mehr! Es gibt Menschen, die sterbenskrank sind und für die kleinsten Dinge dankbar sind! Es gibt so viele Dinge in jedem Leben für die man dankbar sein kann!
  • Unnötig und unüberlegt Geld ausgeben – Passiert es dir auch ab und zu, dass du in deinen Schrank schaust und etwas siehst, was du noch nie angezogen hast? Oder dass du etwas aus dem Kühlschrank herausholst, was du leider wegschmeißen musst, weil es abgelaufen oder verschimmelt ist? Mir passiert das ab und an und das ist schade. Es gibt so viele Menschen die so wenig haben und ich möchte mehr darauf achten, dass ich mein Geld sehr überlegt ausgebe. Mein Mann und ich wollen nächstes Jahr ein bisschen mehr sparen und haben uns jetzt eine Liste mit Dingen geschrieben, die wir uns nächstes Jahr noch anschaffen möchten. So machen wir uns darüber Gedanken und merken, ob wir es brauchen oder nicht. Auch eine Einkaufsliste mit einem Essensplan kann da wirklich hilfreich sein.
  • Meine höchsten Prioritäten vernachlässigen – Es gibt ein paar Dinge, die für mich persönlich eine sehr hohe Priorität haben, die ich aber zu oft mal vergesse, weil ich mir keine feste Zeit dafür genommen habe. Dabei sollten sie eigentlich Gewohnheiten sein. Dazu gehören für mich hauptsächlich Dinge die mit meinem Glauben zu tun haben, wie beten oder in den Heiligen Schriften lesen.

 

Das waren meine Ziele für das Jahr 2018. Was sind deine?

BE HAPPY!

Hat dir mein Blogeintrag gefallen? Hat dich etwas zum Nachdenken gebracht? Wie willst du dein Leben verbessern? Was sind deine Ziele für das neue Jahr? Interessiert dich etwas bestimmtes, worüber ich schreiben sollte, hast du eine Frage oder willst du einfach konstruktive Kritik geben?

Dann schreib mir doch einfach eine E-Mail (laura@healthymarriage.de) oder hinterlass mir einfach einen Kommentar.

Lies auch

1 Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.