F&A über die Weihnachtszeit

Der Geruch von Keksen, Zimt und Weihnachtsbaum. Michael Bublé Weihnachtsmusik – oder doch lieber Rolf Zuckowski? Lichter – Schmücken – Kerzenschein. Gemütlich über den Weihnachtsmarkt schländern. Rot und Grün. Backen, backen, backen und sich darauf freuen, die Keksmassen (oder den Teig) zu verputzen. Kartoffelsalat und Würstchen. Und sowieso viel zu viel Essen. Stress? Nein! Zufriedenheit trotz Völlegefühl. Kälte – Schnee – Gesang. Neue Vorsätze und Ziele. Gutes tun und Geschenke packen. Familie und Beisammensein. Sich bemühen, freundlich zu sein. Liebe – Dienst – Hilfsbereitschaft. Christus ist für uns geboren – für dich und mich!

Weihnachtsstress oder doch entspannt?

Weihnachten, eine der schönsten Zeiten im Jahr, oder? Mir ist aufgefallen, dass ich Weihnachten mit NICHTS Negativem verbinde. Die ganze Zeit ist für mich immer etwas, worauf ich mich total freue! Als ich mir so Gedanken darüber gemacht habe dachte ich, dass viele bestimmt den Punkt Stress hinzufügen würden (darum steht der auch da oben). Aber für mich war Weihnachten irgendwie noch nie mit Stress verbunden. Weil ich noch kein Weihnachten mit eigenen Kindern erlebt habe? Vielleicht. Aber vielleicht auch einfach, weil meine Freude in dieser Zeit besonders groß ist und ich immer versuche, mich auf den wahren Sinn von Weihnachten zu fokussieren. Stress sollte in dieser Zeit nicht im Vordergrund stehen. Das macht doch die ganze Stimmung kaputt. Natürlich ist man mal genervt, wenn die Schlange an der Kasse scheinbar nie ein Ende nimmt oder man mit den Geschenken am Tag vor Heilig Abend immer noch nicht fertig ist. Aber es wäre doch schade, wenn man sich später an diese Momente zurückerinnert, anstelle der Schönen, oder?

 

Was bedeutet Weihnachten für dich?

Dass Christus geboren ist, um uns in seinem Leben ein Vorbild zu sein, uns durch sein Sühnopfer zu erretten und uns zu zeigen, wie sehr er uns liebt. Zeit mit der Familie. Anderen Menschen Gutes tun. Deshalb finde ich es auch so toll, anderen in dieser Zeit eine Freude zu machen oder etwas zu schenken. Weißt du, das glückliche Gesicht, das Strahlen in den Augen, das Lächeln, ein Dankeschön oder einfach nur der Gedanke daran, der Andere würde sich freuen, ist für mich viel schöner, als das eigene Geschenk auszupacken. Ich freue mich schon sehr darauf, wenn Emma groß genug ist um Papa schöne Geschenke zu basteln und dieses Gefühl auch erleben kann!

Schnee oder lieber ab in die Sonne?

Ich bin absoluter Schneefan. Ich war noch nie über Weihnachten im Urlaub und verbinde Weihnachten immer mit der kalten Jahreszeit. Leider habe ich das Gefühl, dass es hier in Norddeutschland immer weniger Tage gibt, an denen richtig dolle Schnee liegt.  Und diese braune Matschepampe am Straßenrand finde ich an Weihnachten auch nicht so prickelnd.

 

Was ist dein Lieblingskeksrezept?

Meine Mama hat immer ganz viele verschiedene Kekse mit uns gebacken und es gab eigentlich kaum welche, die ich nicht mochte. Aber die aller besten sind die Schneeflocken. Kennst du die? Das sind ganz helle Kekse, die seeeehr ungesund sind aber unglaublich lecker. Wenn du das Rezept haben willst, schreib das mal in die Kommentare. Dann schreibe ich das auch mal in einem Beitrag.

 

Was ist für dich ein typisches Weihnachtsessen?

Als Kind hatten wir immer Heilig Abend Kartoffelsalat und Würstchen (Meine Mama macht auch den besten Kartoffelsalat der Welt), am ersten Weihnachtstag Braten mit Knödeln/Kartoffeln, Gemüse und Soße und am zweiten Buffet (Weil wir da mit der ganzen Familie – meinen Großeltern, Tanten, Onkel, Cousinen, Cousins – gefeiert haben). Seit ich verheiratet bin, hat das immer damit zu tun, wo wir an Heilig Abend sind. Bei der Familie meines Mannes gibt es auch immer ganz groß Bratenessen. Also das gehört auf jeden Fall immer dazu. Aber den Kartoffelsalat meiner Mama liebe ich auch! Den wird es später bei uns auch geben! Wenn auch nur als Beilage.

 

Was ist der beste Stand auf dem Weihnachtsmarkt?

So ganz kann ich mich hier nicht entscheiden. Entweder der mit Schmalzkuchen oder mit gerösteten Cashews. Beides ist super lecker.

 

Was war dein schönstes Weihnachtsgeschenk?

Bei der Frage musste ich erst einmal überlegen. Bei uns gab es nie sehr große oder teure Geschenke. Aber zwei stechen in meinen Erinnerungen schon ein bisschen heraus. In der Kindheit war mein bestes Geschenk (oder das Geschenk, das mir am meisten in Erinnerung geblieben ist) eine Barbie, die schwanger sein konnte. Die hatte so einen flachen Bauch, den man nach innen drehen konnte, da konnte man ein Baby hineinlegen und dann einen Schwangerschaftsbach drauf setzen. Das fand ich total cool! Passt irgendwie zu mir oder? Und in der letzten Zeit war wahrscheinlich das schönste Weihnachtsgeschenk für mich, dass meine Eltern mir und meinem Mann Tickets für das Musical “Der König der Löwen” in Hamburg in der dritten Reihe geschenkt haben. Das war wirklich ein super tolles Erlebnis!

 

Was ist dein liebster Weihnachtsfilm?

Ich glaube das ist Disneys “Die Schöne und das Biest – eine Weihnachtsgeschichte”. Den Film finde ich super schön und der darf jedes Jahr sein!

 

Lieber ein echter oder ein unechter Tannenbaum?

Echt! Ganz klar. Ich liebe den Geruch von Tannennadeln. Außerdem kenne ich das immer schon aus der Kindheit und auch wenn das immer viel Nadelgedöns auf dem Boden bedeutet, finde ich es trotzdem schöner und weihnachtlicher.

Was sind deine Kindheitserinnerungen an die Vorweihnachtszeit?

Den Familienabend (Montags haben wir immer Familienabend) vor dem ersten Advent wurde immer geschmückt. Papa hat vorher den Baum besorgt – immer einen Echten – und mit meinen Brüdern die Kisten mit dem Schmuck vom Dachboden herunter geholt. Weihnachtsmusik an! Unter den Tannenbaum kam eine weihnachtliche Decke. Die Lichterketten an den Baum zu bringen war auch meist Männersache. Erst Papa, dann meine Brüder. Wobei die letzten Jahre auch mal die Frauen mit angepackt haben. Die Kisten wurden ausgepackt. Alles, was an den Baum sollte, das kam auf den Wohnzimmertisch und den Rest hat meist meine Mama nach und nach in der Wohnung verteilt. Krippe, Kerzen, Weihnachtsgrün. Sie war auch für die Fensterbeleuchtung zuständig und hat das immer mit viel Liebe und Fensterputzen gemacht. Unsere Nikolaussocken und Adventskalender haben wir schon einmal bei Seite gelegt, damit sie auch ja befüllt werden. Wir Kinder wollten immer den Baum schmücken. Welche Farbe, war die erste Frage? Rot-Gold, Blau-Silber oder doch ganz bunt? Da waren wir uns nicht immer einig. Aber wir haben uns am Ende immer arrangieren können. Dann wurden die passenden Farben herausgesucht und wir haben angefangen, den Baum zu verzieren. Ganz voll geschmückt oder nur dezent? Wir hatten auch immer Süßigkeiten am Baum, die wir vorher teilweise erst einmal mit Schnur präparieren mussten, damit wir sie überhaupt aufhängen konnten. Schokoladenpakete und Zuckerstangen. “Die passen doch gar nicht zu der Farbe!” Na ja. So ging es dann weiter, bis die ganze Wohnung geschmückt war. Das Keksebacken war auch immer ein super Ereignis. Mama hat den Teig vorbereitet und dann ging es los. Weihnachtsmusik wurde wieder angemacht (sowieso immer in der Weihnachtszeit) und die Ausstecher wurden herausgesucht. Dann ging es richtig los. Bleche über Bleche. Ich hatte immer das Gefühl, dass keiner so viele Plätzchen backt wie wir. Auch auf den Weihnachtsmarkt sind wir immer wieder gegangen und haben die Adventssonntage mit der Familie verbracht. Ich liebte schon immer diese Zeit vor Weihnachten.

Ich hoffe, du hast jetzt einen kleinen Einblick in mein Weihnachtsleben bekommen. Wenn du Lust hast, kannst du mir die Fragen in den Kommentaren auch beantworten. Würde mich ja interessieren, was du genauso oder doch ganz anders machst.

 

 

BE HAPPY!

 

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Dann schreib mir doch einfach eine E-Mail (laura@healthymarriage.de) oder hinterlass mir einfach einen Kommentar.

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2 Kommentare

  1. Oh ja, bei mir muss der Weihnachtsbaum auch immer echt sein! Ich verstehe zwar die Annehmlichkeit hinter einem Plastikbaum (mal ganz unverblümt gesagt), aber mir macht es auch total Spaß loszuziehen und sich den perfekten Baum auszusuchen

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