FOKUS – 5 Tipps gegen Motivationsschwierigkeiten

So, das neue Jahr hat begonnen und die meisten von uns werden wahrscheinlich an ihren neuen Vorsätzen, Herausforderungen und Routinen arbeiten. Mir geht es auch so. Ich hab dir ja von meinen Zielen für 2018 erzählt und bin voll dabei. Noch ist das Feuer  und die Motivation on Point. Aber was ist, wenn der Alltag langsam einkehrt? Wenn das Jahr nicht mehr ‘gerade erst begonnen’ hat, die Ferien zu Ende sind und sich wieder alles normalisiert, dann erwischt man sich häufig mal in Ausreden. Man hätte keine Zeit und so weiter. Nach und nach schwindet dann auch noch die Motivation. Plötzlich ist dann schon wieder Silvester und bei seiner jährlichen Zielsetzung stellt man fest, dass es wieder die gleichen sind, wie im Jahr zuvor. Aber du willst doch am Ende des Jahres stolz auf dich sein und dir neue Ziele setzen können. Deshalb habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was mir dabei hilft meine Motivation wieder zu finden oder gar nicht erst zu verlieren.

Hier sind meine top 5 Tipps gegen Motivationsschwierigkeiten:

  1. Zitate lesen – Das wirkt zwar wie etwas kleines und unscheinbares, aber der Erfolg der zahlreichen Motivationscoaches zeigt, dass man sich gegenseitig super motivieren kann. Zitate wie: “Sei stärker als deine stärkste Ausrede!” oder: “Wenn dir etwas wichtig ist, gibt es kein Aber!”. Ich suche oft nach Zitaten die zu meiner Situation passen und speichere sie ab oder hänge sie mir auf, wo ich sie regelmäßig sehen kann. Zum Beispiel kann ich mir das Zitat “Man soll dem Leib etwas Gutes bieten, damit die Seele Lust hat darin zu wohnen.” (Winston Churchill) an den Kühlschrank hängen, wenn ich meine Ernährung verbessern möchte. Also los! Nimm dir deine Liste mit deinen Zielen und suche dir passende Zitate heraus. Du kannst sie dir dann zB in deinen Kalender schreiben oder an deine Pinnwand hängen.
  2. Lang- und kurzfristige Ziele setzen – Große und langfristige Ziele wie: “Ich möchte dieses Jahr gesünder leben” oder “Ich möchte dieses Jahr glücklicher sein” sind gut und wichtig, aber man schafft es kaum sie zu erreichen, wenn man sie nicht in kurzfristige Ziele stückelt. Finde Unterpunkte für dein Ziel und setze sie auf einen Monat oder eine Woche fest. Zum Beispiel kann ich zu meinem langfristigen Ziel “Ich möchte meine höchsten Prioritäten nicht vernachlässigen” die kurzfristigen Ziele wie zB Abendgebet und Schriftstudium in einer Strichliste zusammenfassen.
  3. Listen schreiben und aktualisieren – Listen zu schreiben ist relativ einfach. Das hast du bestimmt auch schon längst gemacht. Aber das wichtigste ist, sich die Listen in regelmäßigen Abständen wieder anzuschauen und zu aktualisieren. Vielleicht merkst du, dass ein Ziel zu hoch gegriffen ist und willst es realistischer gestalten. Oder du merkst, dass du in einer Sache noch viel mehr machen kannst und willst das Ziel erhöhen. Diese Erkenntnisse kommen erst im Laufe der Zeit und deshalb muss man regelmäßig auf die Liste schauen. So kann es dir nämlich am Ende des Jahres auch nicht passieren, dass du dein Tagebuch herauskramst und etwas verlegen merkst, dass du glatte 95% deiner Ziele einfach vergessen hast.
  4. Belohnung festlegen – Am besten ist es natürlich, wenn wir es schaffen, intrinsisch motiviert zu sein. Wenn uns das am Anfang aber schwer fällt, kann eine extrinsische Motivation helfen. Da gibt es so viele unterschiedliche Möglichkeiten und man sollte sie dem Ziel anpassen. Man kann zB am Ende richtig schön Essen gehen oder man kauft sich etwas, was man schon immer haben wollte. Meistens wird diese Motivation dann irgendwann von selbst intrinsisch und dann hat man sein Ziel trotzdem erreicht.
  5. Mit etwas kleinem anfangen – Der typische Ratschlag: “Steh auf und mach dein Bett” ist gar nicht so doof, wie er sich vielleicht anhört. Mein Tagesablauf hängt in 90% der Fälle mit dem Ablauf des Morgens zusammen. Wenn ich lange schlafe, mein Bett ungemacht lasse, lang und ausgiebig Frühstücke und dabei vielleicht noch einen Film schaue, dann lande ich an dem Tag meistens unausgeglichen und unzufrieden im Bett (ich rede jetzt von Tagen, an denen ich eigentlich etwas schaffen möchte. Ab und zu ist so ein Morgen natürlich auch schön und wichtig). Wenn ich hingegen früh aufstehe, mein Bett mache, mir eine To-Do-Liste für den Tag schreibe und beim Frühstück schon etwas erledige, dann bin ich am Ende des Tages immer zufriedener und kann den Abend ohne schlechtes Gewissen ruhig ausklingen lassen.

Mir hilft jeder dieser Punkte immer wirklich gut, motivierter und zielstrebiger zu sein. Ich hoffe, sie werden dir genauso helfen. Wenn du auch Tipps gegen Motivationsprobleme hast, dann schreib sie gern in die Kommentare. Ich bin gespannt!

 

BE HAPPY!

Hast du manchmal Probleme dich zu motivieren? Was machst du dann? Hat dir mein Blogeintrag gefallen? Hat dich etwas zum Nachdenken gebracht? Interessiert dich etwas bestimmtes, worüber ich schreiben sollte, hast du eine Frage oder willst du einfach konstruktive Kritik geben?

Dann schreib mir doch einfach eine E-Mail (laura@healthymarriage.de) oder hinterlasse mir einfach einen Kommentar.

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2 Kommentare

  1. Dein Blogeintrag „FOKUS – 5 Tipps gegen Motivationsschwierigkeiten“ ist super geworden. Ich bin jemand, der sich keine Vorsätze zum neuen Jahr macht, aber ich setze mir immer mal wieder Ziele. Derzeit versuche ich auf meine Ernährung zu achten und wieder etwas mehr Sport zu machen. Dabei helfen deine Tipps super. Habe sofort eine Einkaufsliste entsprechend des Essensplans gemacht und suche nach Zitaten.
    Danke für deinen tollen Blog!

    1. Das freut mich zu hören. Ich hab das mit der Essens- und Einkaufsliste diese Woche schon richtig super hinbekommen und jeden Tag etwas neues gekocht! Das hilft echt super!
      Danke für deine liebe Rückmeldung!

      Liebe Grüße
      Laura

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