Yoga? Wieso, weshalb, warum?

In meinem Beitrag “Fit durch die Schwangerschaft” habe ich ja schon ein bisschen darüber berichtet, wie ich dazu kam, mit Yoga zu beginnen. Das wollte ich aber noch vertiefen und dir erklären, was Yoga inzwischen für mich geworden ist. Ich habe dir auch alles verlinkt was ich ausprobiert habe, falls dich das genauer interessiert. Du brauchst dann einfach nur da drauf zu klicken, und kommt direkt auf die Seiten.

 

Wie und warum habe ich mit Yoga begonnen?

Wir waren nach unserer Hochzeit nicht in den Flitterwochen, sondern haben das Geld und die Zeit genutzt, um unser Zuhause einzurichten und immer wieder schön essen zu gehen. So oft, wie in dieser Zeit, waren wir wahrscheinlich nie wieder auswärts essen. Wir haben es uns da richtig gut gehen lassen, so an Stelle der Flitterwochen. Aber irgendwann war das dann natürlich auch genug. Wir haben uns beide sehr, sagen wir mal, voll gefühlt.

Im Sommer 2015 war dann der Punkt erreicht, an dem ich wieder mit Sport Zuhause angefangen habe. Ich fand es immer total schön und ästhetisch, wenn jemand besonders beweglich war und dadurch zum Beispiel Spagat konnte. Es war immer mein Traum, irgendwann einmal auch den Spagat zu lernen (und ich bin immer noch dabei). Also dachte ich mir, wieso den Sport nicht gleich mit ein bisschen Yoga verbinden?

Jessica Olie – Eine Zeichnung von mir

Gesagt getan. Für ein paar Wochen habe ich dann relativ regelmäßig mithilfe von YouTube Videos (z.B von Mady Morrison oder Erin Motz) und einem Buch (“Das Women’s Health Yoga Buch” von Kathryn Budig) Yoga gemacht. Hab mir sogar eine neue Matte dafür gekauft. Leider wurde aus der Regelmäßigkeit eher ein Dann und Wann. Wenn du Yoga machst, dann weißt du aber, dass man nur Fortschritte erzielt, wenn man über einen langen Zeitraum sehr regelmäßig übt. So zog sich das über fast 1,5 Jahre einfach so hin und ich habe nicht viel erreicht, außer mich in der Thematik und Praxis besser auszukennen. Da ich aber immer noch so gern mehr Yogaposen erlernen wollte (insbesondere den Spagat), fasste ich den Entschluss, etwas zu ändern. Ich folgte auf Instagram schon lange Jessica Olie, die auch Yoga E-Books herausgebracht hat. Ich denke, sie war meine größte Motivation mit Yoga richtig anzufangen, weil sie einfach so unglaublich beweglich und dazu auch noch super sympathisch ist. Ich habe mir dann ihr E-Book “letsstartyoga” gekauft und wieder angefangen. Nach jedem Krafttraining habe ich mich damit gedehnt. Das hat wirklich Spaß gemacht und ich habe in kurzer Zeit Fortschritte erzielt.

 

Wie war es während meiner Schwangerschaft?

Ein paar Monate später wurde ich schwanger. Durch die anfänglichen Komplikationen musste ich dann leider für ein paar Wochen den Sport und damit auch meine Yogaübung pausieren. Dadurch wurde ich ein bisschen zurück geworfen. Als ich dann aber wieder das ‘Okay’ von meinem Frauenarzt bekommen habe und das Krafttraining nicht mehr so möglich war wie vor der Schwangerschaft, entschloss ich mich dazu, 5-6x die Woche Yoga zu machen. Da man nicht alle Übungen in der Schwangerschaft machen sollte, habe ich mir einen eigenen Flow mit Übungen zusammengestellt, die für mich in der Schwangerschaft gut funktioniert haben. Das hat mir echt geholfen, in der Schwangerschaft beweglich zu bleiben. Ein Flow ist eine Aufeinanderfolge verschiedener Yogaposen, falls du darüber noch nicht so viel weißt. Es wurde zu einer Routine, die bis jetzt angehalten hat. Natürlich hatte ich durch die Geburt eine längere Pause, aber nach 2 Monaten konnte ich dann wieder richtig anfangen.

                                                      

Was bedeutet Yoga für mich?

Inzwischen merke ich, dass ich das wirklich brauche. Mein Rücken schmerzt durch das ganze Tragen meiner Tochter und ich fühle mich jeden Tag verspannt. Ich bin nicht nur körperlich erschöpft, sondern auch geistig. Ich meine, ich habe jetzt einen 24/7 Job und bin dadurch wirklich rund um die Uhr für unsere Maus da. Das zehrt schon an den mentalen Kräften. Am liebsten hätte ich jeden Abend eine ganz ausgiebige Massage mit ruhiger Musik und Kerzenlicht. Wer hätte das nicht? Da das leider nicht funktioniert, muss ja etwas anderes helfen. Yoga. Yoga hilft mir da wirklich! Außerdem lerne ich mich dadurch besser kennen. Mich und meinen Körper. Ich fühle ihn, spüre meine Grenzen und damit meine Möglichkeiten. Ich kann dabei abschalten und meinen Kopf vom Alltagsstress befreien. Außerdem finde ich es super, dass ich mich dadurch auch fit halten kann, wenn ich es nicht schaffe, ins Fitnessstudio zu gehen oder nicht so viel Zeit habe. Und trotz der Entspannung dabei, kann ich an Zielen arbeiten und Fortschritte machen. Es hat mein Leben wirklich bereichert. Teilweise kommen mir dabei Ideen oder Gedanken, die ich danach aufschreibe. Ich werde manchmal ganz kreativ oder ich lasse meine Gedanken auch einfach mal still.

Viele verbinden Yoga sofort mit Religion und ‘Ohmmm… Ohmmm’. Aber es kann auch einfach die Verbindung zwischen deinem Körper und Geist sein oder das Lieben- und Kennenlernen mit dir selbst. Das alles ist es für mich und dazu noch eine Art Meditation. Aber Meditation ist auch noch einmal ein ganz eigenes Thema. Probiere es einfach einmal aus und mach deine eigenen Erfahrungen damit!

 

BE HAPPY!

Machst du Yoga? Was bedeutet das für dich? Hat dir der Blogeintrag gefallen? Hat dich etwas zum Nachdenken gebracht? Interessiert dich etwas bestimmtes, worüber ich schreiben sollte, hast du eine Frage oder willst du einfach konstruktive Kritik geben?

Dann schreib mir doch einfach eine E-Mail (laura@healthymarriage.de) oder hinterlass einfach einen Kommentar.

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2 Kommentare

  1. Richtig toller Beitrag Laura!:) Ich finde es immer sehr interessant die Sport- und/oder auch Yogageschichten von anderen Menschen zu erfahren, das ist immer sehr inspirierend.
    Deine Bilder sind toll und die kleine ist einfach, man kann es nicht oft genug sagen, Zuckersüß!
    Ganz liebe Grüße, Marlena!

    1. Dankeschön Marlena. Freut mich, dass dir meine Beiträge gefallen! Wenn du noch andere Wünsche oder Ideen hast, was du lesen möchtest, dann schreib mir einfach :)Ich lasse mich gern inspirieren 🙂

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